Willkommen bei Africa Alliance

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unseren Seiten. Africa Alliance ist eine Initiative der nachhaltigen Entwicklungsförderung in afrikanischen Staaten, um in erster Linie Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen und eine humane Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Heimat zu fördern.

Die Schwerpunkte unserer Projekte

Hungerkrise Ostafrika – Hungernde Kinder
NACHHALTIGE ERNÄHRUNG BEREITSTELLEN

Angesichts von Leid und hungernden Kindern wird schnell an Hilfslieferungen gedacht und diese sind auch unbedingt notwendig. Afrika braucht jedoch nachhaltige Möglichkeiten sich selbst zu ernähren. Africa Alliance baut daher 2018 in Kenia eine Fabrik für Babynahrung. In erster Linie wichtig ist die Produktion von bezahlbarer, haltbarer ausgewogener Mutter-Kind Ernährung.

NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT FÖRDERN

Wir helfen Menschen in Afrika dabei, ihr Leben zu verändern. Alle Africa Alliance Agrar-Projekte stehen unter der Regie einheimischer Kleinbauer und folgen dem Prinzip der Unterstützung zur Selbsthilfe. Wir zeigen auf, dass die Folgen der wachsenden Konzernmacht für Kleinbauern verheerend sein wird.

JOBS UND AUSBILDUNG IM HANDWERK

Wir arbeiten mit unabhängigen Partnern, zum Beispiel Schneidereien, die als gleichberechtigte Partner mit unserer Unterstützung Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen. In diesen Projekten steht die Weiterentwicklung im Mittelpunkt. Ziel ist immer eigene Handlungsmöglichkeiten zu unterstützen.

WAS WIR FORDERN:

ENTWICKLUNGSGELDER FÜR KONZERNE STREICHEN

Sie verfolgen Interessen, aus denen sie Profit ziehen, die dann auch noch steuerfrei vereinnahmt werden.

ENTWICKLUNGSPROJEKTE BESSER KONTROLLIEREN

Unsinnige Projekte wie den Export von Tiefkühlpizzen mit Entwicklungsgeldern unterbinden

BEVÖLKERUNG EINBINDEN

Die Bevölkerung  muss aktiv und verantwortlich in Projekte eingebunden werden, um Arbeitsplätze zu schaffen

Konzerne bereichern sich an den Ärmsten der Welt

Das Geschäft mit der Armut – Wie Lebensmittelkonzerne neue Märkte erobern – Der große Hunger ist vorbei. Die Industriestaaten in Europa und Nordamerika sind gesättigt, Lebensmittelkonzerne verzeichnen hier kaum noch Wachstum. Deshalb haben die großen Hersteller ihren Fokus auf neue Märkte gelenkt: Schwellen- und Entwicklungsländer. Dort verkaufen die multinationalen Konzerne kleine Packungen mit großen Gewinnen. Sie versprechen gesunde Markenqualität für jedermann und bieten überwiegend Fertigprodukte mit viel Salz, Zucker und Geschmacksverstärkern an. Die Folgen sind Übergewicht und „Zivilisationskrankheiten“ wie Diabetes – in Gesellschaften, die durch Armut und Mangelernährung ohnehin vorbelastet sind.

Wir müssen Fluchtursachen vor Ort bekämpfen

Wir müssen eine humane Rückkehr gewährleisten

Wenn wir Entwicklungsgelder weiterhin Konzernen direkt oder indirekt zugute kommen lassen statt die kleinen Bauern mit nachhaltiger Landwirtschaft zu untersützen, werden wir Fluchtursachen nur verstärken. Das geschieht in Sambia etwa bei Baumwoll- oder Palmöl-Plantagen oder beim industriell angelegten Kaffeeanbau: Die Konzerne beteiligen sich an den Projekten nur nach dem Prinzip der Profitmaximierung.

Auf die Einsicht bei unserer Regierung zu warten ist allerdings komplett  aussichtslos. Das Bundesentwicklungsministerium weist Kritik weit von sich. „Durch die zusätzlichen finanziellen Mittel und die Expertise der Unternehmen können deutlich mehr Kleinbauern erreicht werden“, sagte eine Sprecherin des Bundesentwicklungsministeriums. Projekte kämen nur zustande, wenn sie einen „klaren entwicklungspolitischen Nutzen“ hätten.

0

SÜDSUDAN

0

SOMALIA

0

SUDAN

0

KONGO

Flüchtlingszahlen aus afrikanischen Ländern (Ende 2016)

So profitieren Großunternehmen von Entwicklungshilfe

Wir als Industrienationen verfügen über Zugang zu sauberem Wasser, Schulbildung, genügend Nahrung, eine warme Behausung, medizinische Versorgung und vieles mehr, wovon die meisten Menschen in den Entwicklungsländern nur träumen können. Wir sind die Privilegierten dieser Welt. Dabei vergessen wir immer wieder gerne, dass wir dahin dadurch versetzt werden, dass wir auf Rohstoffe und Arbeit anderer Länder – meist die ärmsten der Welt – zurückgreifen können. Den Menschen in den Entwicklungsländern dieser Welt jedoch einen „gerechten“ Ausgleich geben ist nicht vorgesehen. In der Regel werden die Ärmsten der Welt auch noch von unseren Konzernen ausgeraubt und ausgebeutet. Der Missbrauch staatlicher Entwicklungsgelder durch die Industrie treibt solch obskure Blüten, dass man nich mehr glauben kann, was man da sieht. Es ist kaum zu glauben, dass von Entwicklungsgeldern Dr. Oetker Tiefkühlpizzen ( durchschn. VK in Deutschland ca. 2,- € ) nach Afrika exportiert werden. Verkaufspreis in Afrika: 7,80 €

Bundeskanzlerin Angela Merkel (mit Unterlagen) in einer Bundestagssitzung.

Bildnachweis Frau Merkel: Quelle: Bundesregierung Fotograf: Bergmann, Guido

Bildnachweis Bundesregierung: Quelle: Bundesregierung Fotograf: Bergmann, Guido

Ein Wort an Frau Merkel und die Bundesregierung

Konzerne und ihre Tochterfirmen verletzten immer wieder Menschenrechte und Umweltstandards, beispielsweise durch unmenschliche Arbeitsbedingungen in Textilfabriken oder Umweltverschmutzung beim Rohstoffabbau.

Die Global Player können nicht nur auf weltwirtschaftliche, sondern auch auf politische und soziale Entwicklungen maßgeblichen Einfluss nehmen. Immer wieder werden Fälle bekannt, in denen Firmen nicht einmal eine minimale Verantwortung übernehmen. Deshalb braucht es allgemeingültige menschenrechtliche Mindeststandards, die von Konzernen übernommen werden müssen.

Das von der Bundesregierung angestoßene Partnerschaftsprogramm „Marshallplan für Afrika“ mit afrikanischen Staaten fokusiert einseitige Auslandsinvestitionen.Ausländische Investitionen könnten ein wichtiges Element zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Afrika sein, aber sie dürfen nicht dazu führen, dass Konzerne ihre Gewinn-Interessen auch noch mit Entwicklungsgeldern gegen die Bevölkerung durchsetzen.
Für die Partnerschaften werden von der Bundesregierung keine Sozial- und Umweltkriterien und auch keine Bindung an menschenrechtliche Sorgfaltspflichten verlangt. Auch werden arbeitsrechtliche Standards völlig ausser Acht gelassen.
Africa Alliance fordert, dass die Bundesregierung mehr zur Direkt-Finanzierung der nachhaltigen Entwicklungsziele, der Bekämpfung des Klimawandels und Mittel für Programme zur direkten Armutsbekämpfung geben muss.

Die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) definiert transnationale Unternehmen, also die oben benannten global Player, als solche, die neben dem Hauptsitz in einem Land Kontrolle über im Ausland ansässige Tochterunternehmen ausüben. Damit «Made in Germany» auch für weltweit ethisch einwandfreies und nachhaltiges Wirtschaften steht, darf den Konzernen diese Kontrolle nicht allein überlassen werden.

Wie wollen Sie das in Afrika machen? Sie schaffen das noch nicht einmal im eigenen Land! Trotz millionenfacher Betrügereien, den Kartell-Vorwürfen gegen VW, Audi, Porsche, Daimler und BMW und Ausbeutungsvortwürfen von brasilianische Arbeiter durch VW wird kein Konzern oder Manager strafrechtlich zur Verantwortung gezogen. Unsere Konzerne übernehmen noch nicht einmal eine Verantwortung: „Schuld sind immer andere“. Ethisch einwandfreies und nachhaltiges Wirtschaften sieht anders aus!!!

Sponsoren

Unterstützen Sie auch Africa Alliance !