Wir bekämpfen Fluchtursachen und fördern eine humane Rückkehr in Heimatländer

WIR SIND DIE INITIATIVE AFRICA ALLIANCE

Eine Initiative vom Verband Migrasus e.V.

Als Verband für Nachhaltigkeit haben wir AFRICA ALLIANCE als Initiative aufgrund der Aktualität und Bedeutsamkeit als Entwicklungsunterstützung (wir vermeiden das Wort Entwicklungshilfe) für Entwicklungsländer auf eigene Beine gestellt.

Die Initiative AFRICA ALLIANCE reagiert damit in erster Linie auf den vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierten ​Marshallplan mit Afrika. Ziel des BMZ ist, nach eigenen Worten, die eigenen Entwicklungskräfte der afrikanischen Staaten zu stärken​, denn nachhaltige Entwicklung ist nur möglich, wenn sie von innen heraus angestoßen und getragen wird. Es geht darum, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass private und öffentliche Investitionen auf einen fruchtbaren Boden fallen können.

Mit anderen Worten sieht das so aus, dass Konzerne in Afrika ihre Gewinne noch mehr optimieren können. Schon jetzt fallen Investoren über Ackerland her wie Heuschrecken und entziehen Kleinbauern die Lebensgrundlage. Konzerne wie BASF, Unilever, Nestle und andere optimieren ihre Gewinne auf Kosten der Ärmsten dieser Welt.

Die Strategie der Bundesrepublick weckt Zweifel. Konkrete Projekte zeigen schon jetzt: Oft hilft die neue Strategie vor allem Firmen und Investoren. Die Menschen vor Ort haben nichts davon – wie auch folgender Bericht der Sendung MONITOR zeigt:

Aber es gibt mehr Beispiele als vielen Politikern lieb ist!

Wir wollen grundsätzlich einiges in der Entwicklungsarbeit für Entwicklungsländer verbessern. Menschen werden nicht als Flüchtlinge geboren, sie werden dazu gemacht. Sie fliehen vor Gewalt Verfolgung und Mißwirtschaft , sie fliehen aus Angst um ihr Leben. Neben den akut auftretenden Ursachen für Flucht gibt es langfristig entstandene Fluchtursachen wie unglaubliche Armut, Ungleichheit, Menschenrechtsverstöße im großen Stil, schlechte und korrupte Regierungsführung, Ressourcenknappheit oder Ernährungsunsicherheit.

Wir geben auch nicht eine so genannte „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir gestalten eine Entwicklungszusammenarbeit. Wir unterstützen Frauen und Männer dabei, sich dauerhaft aus der Armut zu befreien. Dies kann langfristig nur gelingen, wenn wir endgültige die Ungerechtigkeiten beenden, die zu Armut führen und eine Zusammenarbeit aufbauen, die nicht von Profitgier getragen wird.

NACHHALTIGE LANDWIRTSCHAFT

Wir unterstützen Kleinbauern dabei, ihre Ernten nachhaltig zu steigern und ihre geernteten Produkte unter fairen Bedingungen zu vermarkten.

HANDWERK FÖRDERN

Wir fördern sinnvolle Handwerksbetriebe, die Einheimischen langfristig gerechte Einkommen garantieren und in Zukunft ausgebaut werden können.

BILDUNG UND AUSBILDUNG SCHAFFEN

Wir schaffen Beschäftigungs- und Ausbildungsprogramme. Wir arbeiten mit lokalen Partnern daran, nationale Systeme zu verbessern und auszubauen

KLIMA UND RESSOURCEN SCHÜTZEN

Wir fordern Tourismus-Unternehmen auf, Klimaschutz als Chance zu sehen und bei Förderung von Umwelt- und Sozialstandards mitzuwirken.

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EINE BESSERE WELT SCHAFFEN

Ein frommer Wunsch, der von heute auf morgen nicht realisierbar ist. Vor allem ist dies nicht realisierbar mit Profitgier, Rücksichtslosigkeit und Egoismus. Weiter auch nicht realisierbar über die Köpfe der Betroffenen hinweg und mit Scheinheiligkeit.

Aber wir dürfen an der Machbarkeit nicht zweifeln, denn dann bliebe die Realisierung nur ein Traum. Darum müssen wir an Problemen arbeiten:
Für Bildung und Ausbildung fehlt das Geld
Das Bildungsverhalten vieler Kinder und Jugendlicher in Afrika hängt wesentlich von der wirtschaftlichen Situation der Familien ab. Das Gleiche gilt für die berufliche Ausbildung.
Nachhaltiges Wirtschaften ist weitgehend unbekannt

Über ökologische Nachhaltigkeit wird nicht nachgedacht, wenn es ums nackte Überleben geht. Dieses Wissen und moderne technische Möglichkeiten zur Steigerung der Nachhaltigkeit müssen wir an die Entwicklungsländer weitergeben.

Zugang zu sauberem Wasser fehlt

Verschmutztes Wasser und das Fehlen einer elementaren sanitären Versorgung untergraben die Bemühungen zur Bekämpfung von extremer Armut und Krankheiten in den ärmsten Ländern ganz besonders.

WIR GEBEN AFRIKA DIE HAND

Gemeinsam bewegen wir mehr: Je mehr Menschen uns unterstützen, desto größer wird auch der Druck auf unsere Politiker und Wirtschaft, dringende Probleme so anzugehen, dass sie auch eines Tages als gelöst und nicht nur als gelindert anzusehen sind. Unterstützen Sie unsere Projekte und Aktionen für eine gerechte Welt ohne Armut!

Unsere Werte und Prinzipien

NACHHALTIG WIRKUNG ERZIELEN

Wir entwickeln innovative Lösungen und verbessern unsere Arbeit stetig weiter. So können wir Menschen immer wirksamer unterstützen. Die Erfolge unserer Arbeit sind messbar in langfristigen Projekten. Wir übernehmen Verantwortung und belegen die Wirkung unserer Arbeit.

GEMEINSAM MEHR ERREICHEN

Wir arbeiten mit Partnern, um die Wirkung unserer Projekte zu vergrößern. Zusammen setzen wir uns für nachhaltiges Handeln ein. Wir sind überzeugt: Wir müssen Verantwortung für Afrika übernehmen in einer neu begründete Afrika-Partnerschaft. Nur gemeinsam können wir die Herausforderungen in Afrika lösen.

PROFESSIONALITÄT IST SELBSTVERSTÄNDLICH

Wir verpflichten uns, von der Planung bis zur Umsetzung unserer Projekte, zur Einhaltung höchster professioneller Standards. Aufbauend auf unserer Erfahrung suchen wir stets nach Wegen, unsere Arbeit in der Gemeinschaft zu verbessern. Nur wenn wir Gemeinschaften bilden, vertrauen wir wieder in unsere kollektiven Fähigkeiten, die Welt verändern zu können.

TRANSPARENZ ZEIGEN

Wir legen gegenüber unseren Mitgliedern, Sponsoren und Förderern Rechenschaft ab und informieren umfassend über unsere Arbeit. Die Verwendung und Verwaltung unserer Mittel und die Ergebnisse unserer Arbeit machen wir für die Öffentlichkeit zugänglich.